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 Unsere Losung

Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.

Hebräer 13,14

Grußwort

Wo der Geist des Herrn ist…

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was der Heilige Geist eigentlich sein soll? Nein? Lohnt sich aber! Schließlich beten und taufen wir: Im Namen… des Heiligen Geistes.

Ein wichtiger Mann der sehr frühen Kirche im 4. Jahrhundert n. Chr., Kirchenvater Athanasius, hat den Heiligen Geist als Kraft der Heiligung und Erleuchtung beschrieben. Wenn wir an Gott glauben, sei das eine Erleuchtung durch den Geist und dies sei eine Veränderung unserer Existenz; Heiligung und Belebung durch den Geist also. Es ging Athanasius nicht um den Glaube als etwas ganz Abstraktes, sondern darum, dass der Glaube einen Menschen verändert, durch den Heiligen Geist eben.

Vielleicht würde Athanasius sich jetzt im Grab umdrehen, wenn ich mein persönliches Gefühl als Wirken des Heiligen Geistes nenne. In meinem Leben gibt es aber solche Momente, da fühle ich mich – leider nur kurz – so ganz mit mir, der Welt, meiner Familie und Freund*innen im Reinen. Da bin ich ausgeglichen und erahne etwas von der Gegenwart Gottes, an die ich glaube:

Bei einer guten Party, an der Bar, mit Freund*innen: da lachen wir uns kaputt und sind so fröhlich. Wenn ich jemandem in die Augen schaue, dem ich vertraue. Sogar wenn ich vor dem Spiegel stehe und mich mal richtig gut fühle. Das sind für mich Momente der Tiefe, der Freiheit, ja: des Göttlichen. Das ist für mich das Wirken des Heiligen Geistes, einer unsichtbaren Kraft, die zu Gott gehört und solche Gefühle in mir auslöst.

In den kleinen Dingen der Hoffnung und des Glücks: da fühle ich mich geheiligt, belebt und da spüre ich auch, wie wichtig der Glaube in meinem Leben ist. Ob’s Athanasius so gefällt, also meine Auslegung? Ach, lassen wir’s doch drauf ankommen und genießen den Spruch für den Monat Oktober aus dem 2. Korintherbrief: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“, die ich spüren kann.

Pastorin Jil Becker