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Charlotte Först         Kai-Lucas Göllner    Gerd Spiekermann    Michael GöllnerSanierung Jetzt!     Hier geht es zur Spendenkampagne der Kreuzkirche

 

 Unsere Losung

Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.

Hebräer 13,14

Grußwort

“Optimierst du noch oder lebst du schon?”

Nicht immer fällt es mir leicht zu dem zu stehen, was mich ausmacht und wie ich lebe. Oft gerate ich ins Vergleichen: Eine andere Frau ist schöner, erfolgreicher, schlanker, drückt sich besser aus und wirkt eloquenter als ich. Was habe ich und was haben die Anderen um mich herum bereits erreicht im Leben, privat und im Beruf? Ist mehr drin? Kann ich mehr …. Sport machen, lesen, arbeiten und mich weiterbilden, vielen Menschen zur Seite stehen? Ich gerate dann in ein Fahrwasser, das ich gar nicht mag: irgendwie so zaghaft und unsicherer als sonst. Mag vielleicht auch an meiner Generation liegen, die alles optimieren und effektiver machen möchte. Die Passions-und Osterzeit ist dazu da, um sich selbst genau anzusehen und auch zu hinterfragen.

Da ist es für mich wichtig, dass ich ehrlich und realistisch mit mir bin und mich nicht in irgendwelche Vergleiche hinein steigere. In den Zeiten, in denen ich mal wieder ängstlicher bin, stärkt mich ein Vers, den kürzlich wieder ein Elternpaar für Ihre Tochter zur Taufeauswählte: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“.

Ok, ich bin nicht in einer Verfolgungssituation wie der Mensch, an den dieser Vers ursprünglich gerichtet ist, aber mir gibt er Trost und lässt mich gestärkt weitergehen. Er gibt mir Selbstbewusstsein. Mein Gott gibt mir diesen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit; dann will ich ihn auch nutzen!

Pastorin Jil Becker